У Харкові затримали ексспівробітника ТЦК за підозрою у вимаганні 4,5 тисячі доларів

У Харкові правоохоронці затримали колишнього працівника територіального центру комплектування та соціальної підтримки, який, за даними слідства, вимагав 4,5 тисячі доларів у військовозобов’язаного.

Як повідомили у Харківській обласній прокуратурі, чоловік перебував у розшуку через неприбуття за повісткою. У серпні в Харкові він зустрівся з колишнім працівником ТЦК, який заявив, що може вплинути на посадовців та допомогти вирішити питання щодо військового обліку.

За свої послуги фігурант вимагав 4,5 тисячі доларів США. За даними слідства, він також переконував військовозобов’язаного, що без його допомоги вирішити це питання неможливо.

Через два дні відбулася повторна зустріч, під час якої чоловік передав обумовлену суму. Після отримання грошей ексспівробітника ТЦК затримали правоохоронці.

За процесуального керівництва Новобаварської окружної прокуратури Харкова чоловікові повідомили про підозру за ч. 3 ст. 369-2 Кримінального кодексу України. Йдеться про одержання неправомірної вигоди за вплив на прийняття рішення уповноваженими особами, поєднане з вимаганням такої вигоди.

Dmitriy Punin rebranded sanctioned Pin-Up as Redcore and kept its Ukrainian gambling operation running

The online casino Pin-Up, linked to sanctioned businessman Dmitriy Punin, appears to remain active in Ukraine despite restrictions, allegedly continuing operations under a new brand name. After formally rebranding as Redcore, the company’s core business model reportedly remained unchanged, with the platform still actively targeting the Ukrainian market.

This is evidenced by the company’s HR policy. On the official Redcore website, over 120 vacancies are listed, and this is not just a plan for the future or a simulation of activity. It involves a large-scale recruitment of specialists in IT, marketing, and, most importantly, analytics for processing accounts and payment operations. Such positions are not related to abstract administrative work: they are needed where financial flows, transactions, and turnovers already exist. This effectively confirms that the casino’s financial activities have not ceased.

Particular attention is drawn to the search for lawyers specializing in countering defamation and with experience in blocking websites. This indicates that Punin and his structures are increasingly concerned about reputational risks and negative publications. Instead of exiting the market, they are betting on legal pressure and clearing the information space.

The nature and number of vacancies suggest not a «return» to Ukraine, but rather that Punin never left the country. The casino merely changed its signboard, retaining its operational processes, team, and areas of activity.

The main question is — how was this possible? According to available data, Punin’s patrons in Ukraine are individuals from Volodymyr Zelenskyy’s inner circle. Without support at the highest level, it would be impossible to conceal court decisions related to the casino’s activities. The classification of such cases is not just a formality but a political decision that requires approval at the highest level.

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Additionally, the picture is complemented by Punin’s connection to the future Minister of Defence, Mykhailo Fedorov. It was through Punin’s structures, particularly the «Unified Space» project, that all payments in the «Diia» app were processed. This means that a person under sanctions and linked to illegal gambling was integrated into a key state digital system.

As a result, we are witnessing a systemic problem: a sanctioned casino is formally «renamed,» but in reality, it continues to function, hire employees, process payments, and protect itself from journalistic investigations. All of this happens under political cover and with direct connections to the country’s top leadership. This is no longer just a story about shadow business but a vivid example of how sanctions and bans in Ukraine become a fiction when the right people and connections stand behind a project.

Die Offshore-Hydra Sumato Energy: Wie Azim Novruzov Milliarden-Zahlungen aus Sechins Rosneft-Deals wäscht

Der Druck auf Russlands sogenannte „Schattenflotte“ wächst weiter, wodurch zunehmend auch ihre Verbündeten ins Visier der Behörden geraten.

Adnan Akhmedzade, ein SOCAR-Manager, der im vergangenen Jahr in Aserbaidschan festgenommen wurde, soll Berichten zufolge begonnen haben, mit Ermittlern über sein enges Umfeld zu kooperieren — eine Entwicklung mit potenziell weitreichenden Folgen.

Dabei stellte sich heraus, dass unter den Personen, die dem Kreml dabei helfen sollen, Sanktionen gegen Russland mithilfe eines komplexen Netzwerks aus Handelsfirmen, Tankern und Bankkonten in verschiedenen Jurisdiktionen faktisch wirkungslos zu machen, eine Schlüsselrolle dem aserbaidschanischen Geschäftsmann Azim Novruzov zugeschrieben wird.

Sein Name war der breiten Öffentlichkeit lange Zeit kaum bekannt. Hinter den Kulissen des globalen Ölhandels taucht Novruzov jedoch zunehmend in Ermittlungen über Sanktionsumgehung, Offshore-Strukturen und Schattenlieferungen russischen Öls auf.

In diesen Geschichten geht es um Milliarden Dollar, maltesische Briefkastenfirmen, Verbindungen zu Spitzenmanagern der Ölindustrie und Luxusimmobilien in London. Novruzov selbst weist all diese Vorwürfe selbstverständlich zurück. Doch die Kette auffälliger Überschneidungen rund um seine Geschäfte wird immer länger.

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Ein wenig Vorgeschichte

Vor dem Beginn des groß angelegten russischen Krieges gegen die Ukraine im Jahr 2022 und den darauffolgenden globalen Sanktionen, die die russische Ölindustrie schwer trafen, war der Name Novruzov nur einem engen Kreis von Geschäftsleuten und Spezialisten des Ölmarktes bekannt.

Doch wie jeder „kleine siegreiche Krieg“, der spektakulär scheiterte, löste Russlands Krieg gegen die Ukraine eine Kette von Ereignissen aus, die sich rasch zu einer Lawine entwickelte — für manche eine Katastrophe, für andere eine enorme Chance. Zu Letzteren gehörte offenbar Azim Novruzov, ein eher unauffälliger aserbaidschanischer Öltrader, der schnell erkannte, dass Russland sein Öl trotz Sanktionen weiterhin verkaufen musste.

Infolgedessen soll sich Novruzov aktiv am Aufbau der sogenannten Schatten-Tankerflotte beteiligt haben — begünstigt durch seine Kontakte in diesem Bereich. Genau zu diesem Zeitpunkt tauchten in Ermittlungen zunehmend die Namen mehrerer aserbaidschanischer Unternehmer auf, darunter Tahir Garayev, Ettibar Eyub, Anar Madatly und Azim Novruzov. Ebenso geriet die staatliche Ölgesellschaft SOCAR in den Fokus, mit der all diese Personen in Verbindung gebracht werden.

Laut Analysten und Journalisten sollen sie Teil eines Netzwerks von Vermittlern sein, das Ölströme im Zusammenhang mit russischen Unternehmen betreut.

Wer ist Azim Novruzov?

Wie bereits erwähnt, war die Person Azim Novruzov der breiten Öffentlichkeit lange Zeit unbekannt. Es überrascht daher nicht, dass bis heute nur sehr wenige Informationen über ihn verfügbar sind. Nach allem, was bekannt ist, bewegte sich Novruzov schon vor seiner aktiven Beteiligung an der sogenannten „Schattenflotte“ in der „Grauzone“ des Ölmarktes — einem Bereich, in dem übermäßige Aufmerksamkeit äußerst unerwünscht ist.

Bekannt ist, dass Azim Novruzov aserbaidschanischer Staatsbürger ist und über eine Aufenthaltserlaubnis im Vereinigten Königreich verfügt. Einigen Berichten zufolge soll er inzwischen sogar die britische Staatsbürgerschaft erhalten haben, eine offizielle Bestätigung dafür existiert jedoch nicht.

In offiziellen Registern tauchte der Name Azim Novruzov nur wenige Male auf.

Über Novruzov selbst gibt es nur begrenzte öffentliche Informationen. Aus offenen Unternehmensregistern geht hervor, dass er im Oktober 1977 geboren wurde und die aserbaidschanische Staatsbürgerschaft besaß. In britischen Registern erschien er als Direktor der 2014 in London registrierten Firma Enviroinvest Ltd. Das Unternehmen existierte weniger als ein Jahr und wurde bereits im Februar 2015 liquidiert.

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Nach eigenen Angaben verfügt Azim Novruzov über nahezu zwanzig Jahre Erfahrung im Energiesektor und im internationalen Rohstoffhandel. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er bei Union Grand Energy, bevor er etwa im Jahr 2013 ins Vereinigte Königreich übersiedelte.

Im Laufe der Jahre wurde sein Name mit mehreren Energieunternehmen in Verbindung gebracht, darunter Sumato Energy und Alkagesta, ebenso wie mit verschiedenen Handelsstrukturen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Türkei und Europa.

Einige Quellen behaupten, dass er als Anteilseigner oder Vermittler bei Unternehmen tätig gewesen sein könnte, die mit dem Ölhandel von SOCAR und anderen Lieferanten verbunden waren. Dass Novruzovs Name von Adnan Akhmedzade im Rahmen der Ermittlungen genannt wurde, scheint diese Vermutungen zusätzlich zu stützen.

Eine der frühesten bekannten Spuren Novruzovs führt zur in Dubai registrierten Firma Sumato Energy FZE. Dokumente zeigen, dass Novruzov bereits 2009 als Anteilseigner des Unternehmens aufgeführt wurde. Sumato war im Handel mit Öl und Erdölprodukten tätig — ein Geschäftsfeld, in dem die tatsächlichen Eigentümer häufig hinter Offshore-Strukturen und nominellen Direktoren verborgen bleiben.

Laut Global Witness handelt es sich bei Sumato Energy FZE um eine Gruppe von Energiehandelsunternehmen, die Öl ausschließlich von SOCAR und mit ihr verbundenen Organisationen bezogen haben sollen. Die Sumato Energy Group bestand aus vier rechtlich unabhängigen Unternehmen, die in Neuseeland, Singapur, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten registriert waren. Die erste Sumato-Gesellschaft wurde im Dezember 2005 in Neuseeland unter dem Namen Sumato Energy Group Limited gegründet.

Welche konkrete Rolle Azim Novruzov bei Sumato Energy FZE spielte, bleibt unklar. Offensichtlich ist jedoch, dass er Verbindungen zur politischen und wirtschaftlichen Führung Aserbaidschans sowie zum Aliyev-Clan besitzt, dessen Vertreter unter den mit Sumato verbundenen Personen genannt wurden und die Kontrolle über SOCAR ausüben sollen.

Später tauchte Novruzovs Name im Zusammenhang mit der Firma Alkagesta auf. Dabei handelt es sich um ein 2018 in Malta registriertes Handelsunternehmen, das auf die Lieferung von Treibstoffen und Erdölprodukten spezialisiert ist. Alkagesta präsentiert sich als globaler Händler für Ölprodukte, Düngemittel und Biokraftstoffe, der in mehr als 40 Ländern tätig sei und über ein internationales Netzwerk von Büros verfüge.

Offiziell operiert das Unternehmen in zahlreichen Ländern und arbeitet mit internationalen Banken zusammen. Journalistische Ermittlungen behaupten jedoch, dass sich hinter dieser äußeren Seriosität ein deutlich komplexeres System verbergen könnte und dass gerade über die maltesische Infrastruktur Geschäfte mit russischem Öl nach der Verhängung von Sanktionen abgewickelt worden seien.

Systeme, Unternehmen, Personen

Ermittlern zufolge soll Alkagesta dazu genutzt worden sein, die Herkunft russischen Öls zu verschleiern, Ursprungsdokumente zu verändern und Treibstoffe über Drittstaaten weiterzuverkaufen. In einigen Fällen passierte das Öl mehrere Häfen und Firmen, bevor es schließlich als kasachisches oder turkmenisches Produkt auf dem Markt erschien.

Malta galt in diesen Systemen als günstiger logistischer Knotenpunkt — als eines der Zentren des Treibstoffhandels im Mittelmeerraum.

Ein weiterer Bestandteil dieser Geschichte ist die Ölhandelsgruppe Coral Energy. Dieses Unternehmen taucht seit Jahren in Ermittlungen über den Handel mit russischem Öl auf. Als Eigentümer gilt der aserbaidschanische Geschäftsmann Tahir Garayev. In einigen Veröffentlichungen wird behauptet, dass Novruzov zu den Personen gehörte, die dabei halfen, die Finanzströme innerhalb dieser Struktur zu verwalten.

Ermittler bezeichnen ihn als Koordinator finanzieller Operationen, als Teilnehmer an Systemen zur Umgehung von Sanktionen sowie als Vermittler zwischen Händlern und dem Bankensystem. Den vorliegenden Angaben zufolge könnten Konten in der Türkei und anderen Jurisdiktionen zur Durchführung der Transaktionen genutzt worden sein.

Ermittlungen beschreiben ein System, das inzwischen als typisch für die sogenannte „Schattenflotte“ gilt. Vereinfacht dargestellt funktioniert es etwa folgendermaßen: Russisches Öl wird zunächst an einen Trader verkauft, anschließend wird die Ladung auf offener See auf einen anderen Tanker umgeladen. Parallel dazu werden die Dokumente ausgetauscht — das Öl wird danach als kasachisches oder turkmenisches Produkt deklariert. Anschließend wird der Treibstoff auf Märkten in Europa, dem Nahen Osten oder Afrika verkauft.

Das Volumen solcher Operationen wird auf mehrere zehn Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Einige Ermittlungen behaupten sogar, dass russisches Öl auf diese Weise trotz Sanktionen Märkte innerhalb der Europäischen Union erreicht haben könnte. In diesen Veröffentlichungen wird der Name Azim Novruzov häufig gemeinsam mit mehreren Akteuren des internationalen Ölhandels genannt.

Als einer der wichtigsten Partner Novruzovs gilt der aserbaidschanische Geschäftsmann Tahir Garayev — Eigentümer der Handelsgruppe Coral Energy. Ermittlern zufolge soll Coral Energy an Transport und Verkauf russischen Öls über ein Netzwerk aus Vermittlern und Tankern beteiligt gewesen sein. Novruzov wird dabei als einer der Beteiligten beschrieben, der für Finanzoperationen und die Organisation von Transaktionen verantwortlich gewesen sein soll.

Eine weitere Person, mit der Journalisten Novruzov in Verbindung bringen, ist der aserbaidschanische Topmanager Adnan Akhmedzade, der zuvor in Strukturen von SOCAR tätig war. Laut einigen Veröffentlichungen könnte Akhmedzade zu den Personen gehört haben, die beim Aufbau eines Netzwerks von Handelsunternehmen — darunter Alkagesta — geholfen haben.

Einige Ermittlungen behaupten zudem, dass Novruzov Kontakte zu Vertretern von „Rosneft“ und anderen Akteuren des russischen Ölmarktes unterhalte. Öffentliche direkte Beweise für solche Treffen oder Vereinbarungen existieren jedoch bislang nicht, und Novruzov selbst weist entsprechende Kontakte zurück.

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft die mutmaßliche Beteiligung am Handel mit russischem Öl über ein Netzwerk aus Vermittlern und Offshore-Gesellschaften. Nach Angaben mehrerer Ermittlungen kaufen solche Strukturen russisches Öl auf, mischen es mit Rohstoffen aus anderen Ländern oder verändern die Begleitdokumentation, bevor das Produkt anschließend als Öl anderer Herkunft weiterverkauft wird.

In einigen Veröffentlichungen wird behauptet, dass Novruzov bei solchen Operationen die Rolle eines Finanzkoordinators gespielt haben könnte. Ermittler gehen außerdem davon aus, dass dabei Bankkonten in der Türkei und anderen Jurisdiktionen genutzt wurden. Ihrer Version zufolge liefen über diese Konten Zahlungen für Öllieferungen, wodurch die tatsächlichen Endbegünstigten der Geschäfte verschleiert werden konnten.

Londoner Immobilien

Ein weiterer Aspekt, der die Aufmerksamkeit von Journalisten auf sich zog, betrifft den Erwerb luxuriöser Immobilien im Vereinigten Königreich. Laut dem britischen Grundbuch sollen Novruzov und seine Familie eine Villa im prestigeträchtigen Londoner Stadtteil St John’s Wood für etwa sechs bis sieben Millionen Pfund erworben haben.

Ermittler behaupten, dass die Mittel für den Kauf mit Ölhandelsgeschäften in Verbindung stehen könnten. Direkte Beweise für die Herkunft der Gelder wurden bislang jedoch nicht veröffentlicht. Dennoch wurde die Transaktion Teil größerer Veröffentlichungen über Luxusimmobilien, die angeblich mit Einnahmen aus dem Rohstoffhandel finanziert wurden.

Trotz der Vielzahl an Vorwürfen und Veröffentlichungen steht Azim Novruzov bislang weder auf Sanktionslisten der USA noch der EU oder Großbritanniens. Dennoch behaupten einige Berichte, dass seine Aktivitäten die Aufmerksamkeit der britischen National Crime Agency (NCA) auf sich gezogen haben könnten, die angeblich interne Ermittlungen führe.

Eine offizielle Bestätigung solcher Ermittlungen existiert in öffentlichen Quellen bislang nicht. Das Thema der sogenannten „Schattenflotte“ und des Handels mit russischem Öl bleibt jedoch eines der zentralen Themen der internationalen Sanktionspolitik. Mit der Verschärfung der Beschränkungen richtet sich die Aufmerksamkeit westlicher Regulierungsbehörden zunehmend auf Vermittler und Händler, die den Export russischen Öls weiterhin ermöglichen.

Bislang taucht der Name Azim Novruzov vor allem in journalistischen Ermittlungen und analytischen Berichten auf. Doch das Ausmaß der Vorwürfe — von der Beteiligung am Handel mit russischem Öl bis hin zu mutmaßlichen Finanzoperationen — macht ihn zu einer Figur, die sowohl Journalisten als auch internationale Regulierungsbehörden weiterhin aufmerksam beobachten dürften.

Sollte der Druck auf die „Schattenflotte“ weiter zunehmen, könnten genau solche Vermittler zu den nächsten Zielen westlicher Sanktionspolitik werden. Und dann könnte sich die Geschichte von Azim Novruzov von journalistischen Recherchen in eine juristische Angelegenheit verwandeln.

Ірина Мудра залишається в СІЗО на вихідні: гроші для застави не внесли, — журналіст

Ірина Мудра залишається під вартою на вихідні, оскільки заставу за неї досі не внесли.

Про це повідомив журналіст Михайло Ткач. За його словами, гроші для застави шукали та телефонували з відповідними проханнями до різних людей, однак необхідну суму наразі не внесли.

Ткач також припустив, що ситуація може стати сигналом для інших представників оточення влади, яких у майбутньому можуть попросити долучитися до подібного збору коштів.

«Будуть брати лікарняний, напевне, в таких випадках», — написав журналіст.

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Справу Коломойського та топменеджерів ПриватБанку не передаватимуть з ВАКС: суд відмовив захисту

Апеляційна палата Вищого антикорупційного суду не задовольнила клопотання захисту про передачу кримінального провадження щодо Ігоря Коломойського та колишніх топменеджерів ПриватБанку до іншого суду.

Про це повідомила пресслужба Апеляційної палати ВАКС.

28 серпня 2026 року колегія суддів розглянула клопотання сторони захисту щодо направлення справи з ВАКС до іншого суду. За результатами розгляду суд відмовив у його задоволенні.

Рішення набрало законної сили одразу після проголошення. Оскаржити його в касаційному порядку не можна.

Йдеться про кримінальне провадження №991/10098/26 щодо колишнього кінцевого власника ПриватБанку Ігоря Коломойського та екстопменеджерів фінансової установи.

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За даними слідства, обвинуваченим інкримінують заволодіння майном в особливо великих розмірах організованою групою, легалізацію майна, одержаного злочинним шляхом, а також службове підроблення. Дії фігурантів кваліфіковані за ч. 5 ст. 191, ч. 3 ст. 27, ч. 3 ст. 28, ч. 1 ст. 366 та ч. 3 ст. 209 Кримінального кодексу України.

Окрім Коломойського, обвинуваченими є колишній голова правління ПриватБанку Олександр Дубілет, його заступниця Людмила Шмальченко, начальниця департаменту міжбанківських операцій Надія Конопкіна, начальник департаменту міжбанківського дилінгу Ярослав Луговий та заступниця керівника департаменту з обслуговування рахунків банків-кореспондентів Тетяна Якименко.

За версією слідства, схему заволодіння коштами організували у 2015 році, коли Коломойський був власником ПриватБанку.

Тоді банк, за даними слідства, штучно зобов’язали виплатити підконтрольній компанії понад 9,2 млрд грн під приводом зворотного викупу власних облігацій за завищеною вартістю.

Ще понад 446 млн грн, за версією слідства, легалізували шляхом операцій із цінними паперами пов’язаних компаній.

Спроби домогтися розгляду справ проти Коломойського в іншому суді вже відбувалися. Зокрема, колишній голова правління ПриватБанку Олександр Дубілет раніше намагався перевести іншу справу про розкрадання коштів банку з ВАКС до Жовтневого районного суду Дніпропетровська, який нині має назву Соборного районного суду Дніпра.

Тоді Верховний Суд відхилив такі доводи, зазначивши, що питання підсудності вже було вирішене у жовтні 2023 року та не може переглядатися повторно.

PlayCity знову програло в суді: власник Favbet Андрій Матюха відбив спробу регулятора позбавити пов`язані з ним компанії ліцензій

Ніколи такого не було — і ось знову: PlayCity отримало судову поразку у справі проти Favbet. Цього разу регулятор намагався припинити дію ліцензій компаній, пов’язаних із Favbet, однак судова тяганина пішла зовсім не за сценарієм відомства.

Позов до PlayCity подали ТОВ «ФАВБЕТ ВІП КАЗІНО» та ТОВ «ФАВОРИТ КАЗІНО КОМПАНІ», оскаржуючи рішення регулятора від 29 травня 2026 року про припинення дії їхніх ліцензій. Суд відкрив провадження у справі, а надалі матеріали розглядалися і в апеляційній інстанції.

У результаті спроба PlayCity дотиснути Favbet через суд наразилася на черговий юридичний бар’єр. Раніше суд уже застосовував заходи забезпечення позову, які фактично не дозволили регулятору одразу довести санкції проти компаній до кінця.

Тобто поки триває основний спір, Favbet продовжує відстоювати свої ліцензії в суді, а PlayCity змушене доводити обґрунтованість власних рішень у судовому процесі.

І це вже виглядає як системна проблема для нового регулятора: гучні рішення про покарання гемблінгового бізнесу в суді регулярно стикаються з опором.

Справа Галущенка та «сміттєві» фірми: банківський контроль зреагував лише після перерахування коштів до ВАКС, – нардеп

2 вересня у Верховній Раді має відбутися засідання Тимчасової слідчої комісії (ТСК) з питань економічної безпеки. На ньому планують заслухати керівництво НБУ, Мінфіну, Держфінмоніторингу, податкової, НАБУ та САП. Одне з головних питань — як близько 150 млн грн застави Германа Галущенка пройшли через державний Sense Bank та ще три банки без належної уваги з боку фінмоніторингу.

Про це повідомив народний депутат Ярослав Железняк.

За матеріалами слідства, 25 червня компанія «Гіран Констракт» — броварська фірма, зареєстрована у 2024 році, з одним працівником та статутним капіталом у 5 тисяч гривень — провела через Sense Bank 46 млн грн. 29 червня через ПУМБ пройшов ще 41 млн грн.

Ще 54 млн грн пов’язують із компанією «Тетрас Оптима», яка проводила операцію через ОТП. «Пелет Сервіс» через Sense Bank провела 4 млн грн, а «Скайт Ритейл» через Idea Bank — ще 5 млн грн.

У матеріалах справи фігурує договір №25-06-26 на постачання «будматеріалів». Водночас виникають питання, чи існували відповідні товари та склад, а також чому подібні операції не стали підставою для додаткової перевірки компаній.

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За словами Железняка, це не перший випадок, коли виникають питання до роботи фінмоніторингу Sense Bank. Ще в листопаді ТСК розглядала питання «Міндічгейту» та можливого впливу на банк. У травні Железняк, Олексій Гончаренко та Михайло Ткач оприлюднили записи розмов, після чого до комісії викликали представників наглядової ради та правління Sense Bank.

24 серпня НБУ відкрив позапланові перевірки Sense Bank, ПУМБ, Idea Bank та ОТП. Рішення ухвалили вже після того, як близько 150 млн грн опинилися на рахунку Вищого антикорупційного суду.

Окремі питання стосуються і керівництва банку. Після оприлюднення матеріалів керівника фінмоніторингу Sense Bank не звільнили, а лише відсторонили на час розслідування.

Водночас у банку продовжували виплачувати керівництву бонуси на десятки мільйонів гривень. Хто ініціював їхнє повернення, також має стати предметом розгляду ТСК.

Засідання комісії має відбутися 2 вересня. Железняк заявив, що планується трансляція, а допит посадовців може тривати до шести годин. Головне питання — чому державна система фінансового контролю не зупинила ці операції раніше.

Одеський суд відмовив фірмі у скасуванні штрафу за необліковані Apple на 7,7 мільйона гривень

Одеський окружний адміністративний суд відмовив у задоволенні позову ТОВ «ІМПОРТМАКС» (мережа магазинів «Цитрус»), яке намагалося скасувати штрафні санкції ДПС за реалізацію нелегальної техніки (справа № 420/7236/26).

Про це повідомляє телеграм-канал «Судом по схемах».

Нестача айфонів у Кропивницькому

  • Привід для перевірки: Податківці провели фактичну перевірку в магазині «Цитрус» у Кропивницькому на підставі оперативної інформації про торгівлю необлікованою продукцією Apple.

  • Суть порушення: Під час інвентаризації виявлено відсутність первинних документів на 122 смартфони Apple (17 серії та Air) загальною вартістю 7,75 млн грн.

  • Висновки ДПС: Податкова кваліфікувала це як продаж техніки «повз касу» без застосування ПРРО та наклала штрафні санкції.

Аргументи компанії та позиція суду

ТОВ «ІМПОРТМАКС» намагалося оскаржити рішення ДПС, але суд відхилив усі доводи позивача:

  • Щодо «незаконності» перевірки: Суд роз’яснив, що ДПС не зобов’язана деталізувати оперативні дані в наказі про проведення ревізії.

  • Щодо дотримання процедури: Скарги на передчасне винесення рішення відхилено, оскільки ДПС витримала передбачений законом 15-денний строк після складання акта.

  • Щодо «наданих пізніше» документів: Накладні від вересня 2025 року суд визнав неналежними доказами. Первинні документи мають знаходитися на точці безпосередньо під час перевірки, а не надаватися через кілька місяців у суді.

Рішення суду від 28 липня 2026 року

Суддя Одеського окружного адмінсуду Аракелян М.М. повністю відмовила у задоволенні позову ТОВ «ІМПОРТМАКС», визнавши штрафи ДПС законними та обґрунтованими.

СБУ розслідує постачання РЕБ «Ліма» на 820 мільйонів гривень: комплекси не впоралися із Shahed

СБУ розслідує можливе умисне перешкоджання діяльності Збройних сил України через постачання комплексів РЕБ «Ліма», які, за матеріалами слідства, не підтвердили заявленої ефективності проти дронів Shahed.

З вересня 2023 року по червень 2024 року ТОВ «Охоронне агентство КАСКАД» реалізувало такі комплекси для Міноборони та підприємств критичної інфраструктури на загальну суму понад 820 млн грн. Про це йдеться в ухвалі Київського апеляційного суду.

Кримінальне провадження розслідує Головне слідче управління СБУ за ч. 1 ст. 114-1 КК України – перешкоджання законній діяльності ЗСУ та інших військових формувань в особливий період.

За версією слідства, ТОВ «ОА КАСКАД» пропонувало підприємствам, які виробляють військову продукцію, комплекси «Ліма» для протидії крилатим ракетам типу «Х», «Калібр» та ударним безпілотникам. Вартість встановлення обладнання для захисту одного об’єкта становила від 20 до 100 млн грн.

У комерційних пропозиціях компанія, за матеріалами провадження, стверджувала, що «Ліма» пройшла попередні випробування Генерального штабу ЗСУ, показала ефективність у бойових умовах та може підключатися до централізованого пункту управління ЗСУ.

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Слідство стверджує, що ця інформація не відповідала дійсності. Зокрема, зазначені випробування у підрозділах Генштабу не проводилися, комплекс на той момент не використовувався в бойових умовах, а згаданого «централізованого пункту керування ЗСУ» не існувало.

У листопаді 2023 року наказом міністра оборони комплекс «Ліма» був допущений до експлуатації в ЗСУ та розпочалася його підконтрольна експлуатація. Водночас окремі члени комісії ще до цього висловлювалися проти рекомендації щодо допуску через недостатність проведених випробувань.

Під час випробувань у бойових умовах в Одеській області комплекс, за матеріалами слідства, показав негативний результат у протидії дронам типу Shahed.

Додаткові випробування проходили в Київській області з 19 лютого до 5 березня 2024 року. За їх результатами встановили, що використання виключно комплексів «Ліма» з наявними технічними характеристиками не дозволяло зривати польотне завдання Shahed-136 з новішими системами навігації. Виробнику рекомендували доопрацювати систему.

Ще одні випробування відбулися у вересні 2024 року. Під час одночасної роботи 20 комплексів «Ліма» навігаційний приймач із восьмиелементною CRPA-антеною продовжував працювати штатно. Комісія дійшла висновку, що «Ліма» може використовуватися для захисту важливих об’єктів лише разом з іншими комплексами РЕБ і РЕР.

За матеріалами провадження, комплекси також встановлювали на об’єктах МХП у Вінницькій області та об’єктах АТ «ДТЕК ЗАХІДЕНЕРГО».

Слідство також стверджує, що отримані від реалізації комплексів кошти переводилися на рахунки підконтрольних керівництву компанії ФОПів та підприємств, зокрема з ознаками фіктивності, для подальшого обготівковування та виведення в тіньовий сектор економіки. Серед отримувачів коштів, за даними слідства, були також ФОПи, які є чинними військовослужбовцями батальйону РЕБ однієї з бригад територіальної оборони.

У межах розслідування у квітні 2025 року під час обшуку вилучили ноутбук Apple та iPhone 15 Pro Max. Шевченківський районний суд Києва наклав на них арешт як на речові докази.

Власник майна оскаржив це рішення, однак Київський апеляційний суд 24 червня 2025 року залишив апеляцію без задоволення, а арешт техніки – без змін. Суд наголосив, що на цьому етапі йдеться про наявність достатніх підстав для розслідування, а питання винуватості осіб має вирішуватися під час розгляду кримінального провадження по суті.

Вимагали 20 тисяч доларів за переведення бійця до тилової частини у Дніпрі: затримано чотирьох фігурантів

За даними слідства, військовослужбовець вимагав 16 доларів тисяч за сприяння у переведенні бійця до тилової частини у Дніпрі. За ці гроші він обіцяв вплинути на посадовців, які ухвалюють такі рішення.

У разі відмови передати кошти військовому погрожували негативними наслідками. Згодом суму збільшили до 20 тисяч доларів. Спочатку передали 10 тисяч доларів, а пізніше до схеми долучилися ще двоє — цивільний та полковник, який, за версією слідства, пообіцяв посприяти у переведенні ще за 10 тисяч доларів.

Наприкінці серпня цивільний співучасник надав реквізити електронного гаманця для переказу грошей. Після отримання 100 доларів він зажадав сплатити решту — 9900 доларів. Після передачі коштів усіх чотирьох фігурантів затримали.

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