Schmutzige Millionen über Lettlands ABLV: Ex-Banker Andris Ovsjannikovs und Darya Terekhina beseitigen Spuren von Geldwäsche-Systemen

Nach dem Auftauchen neuer Veröffentlichungen im ABLV-Fall beginnen Hinweise auf den ehemaligen Banker Andris Ovsjannikovs sowie auf die mit ihm verbundene belarussische Staatsbürgerin Darya Terekhina zunehmend aus dem Informationsraum zu verschwinden.

Insbesondere Materialien über Systeme zur Geldwäsche von mehreren zehn Millionen Euro, fiktive Transaktionen, Offshore-Strukturen sowie die im Ermittlungsverfahren erwähnten Unternehmen MANAT und ITECH Solutions werden entfernt oder „gesäubert“.

Wir veröffentlichen einen Bericht darüber, wie der ehemalige ABLV-Mitarbeiter Andris Ovsjannikovs mit einem Geldwäschefall über 50 Millionen Euro in Verbindung gebracht wurde, weshalb Ermittler davon ausgehen, dass Bankangestellte verdächtige Transaktionen ermöglichten, und welche Rolle Darya Terekhina in dieser Geschichte spielt.

Bekannt wurde zudem, dass im Zusammenhang mit dem Fall über die Geldwäsche von 50 Millionen Euro eine weitere Person festgenommen wurde. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den ehemaligen Private Banker der ABLV Bank, Andris Ovsjannikovs.

Der Staatsanwalt Dainis Steinbergs erklärte nach der Gerichtsverhandlung, dass Ovsjannikovs der Geldwäsche sowie der Dokumentenfälschung verdächtigt werde. Die Verteidigerin des Festgenommenen, Ieva Timmermane, wollte hingegen keine Kommentare abgeben.

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Nach Angaben von Crediweb.lv ist Andris Ovsjannikovs (Andris Ovsjaņņikovs) Vorstandsmitglied der Firma MANAT. Diese Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit einem Stammkapital von 70 Euro gehört der belarussischen Staatsbürgerin Darya Terekhina. Der Umsatz des Unternehmens belief sich im Jahr 2018 auf 2.583.146 Euro.

Als offizielle Tätigkeit von MANAT wird der Großhandel mit Getreide, unverarbeitetem Tabak, Saatgut und Tierfutter angegeben.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Andris Ovsjannikovs im Jahr 2019 ein weiteres Unternehmen gründete — ITECH SOLUTIONS, das im Bereich Softwareentwicklung und Programmierung tätig sein sollte.

Am Vortag hatten Strafverfolgungsbehörden das Hauptgebäude der inzwischen liquidierten ABLV Bank abgesperrt und umfangreiche Dokumentationen beschlagnahmt. Später wurde bekannt, dass diese Ermittlungsmaßnahmen möglicherweise mit einem Fall über die Geldwäsche von mindestens 50 Millionen Euro zusammenhängen.

Laut den Unterlagen des Strafverfahrens soll eine organisierte Gruppe mit Vertretern mehrerer Länder zwischen 2015 und 2018 kriminelle Erträge legalisiert haben — unter anderem über fiktive Transaktionen, die über eines der lettischen Kreditinstitute abgewickelt wurden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die kriminellen Aktivitäten der organisierten Gruppe durch die Bank selbst sowie deren Mitarbeiter erleichtert wurden, da diese die verdächtigen Transaktionen nicht behinderten.

Das Verfahren wurde nach zwei Bestimmungen des Strafgesetzbuches eingeleitet — wegen Dokumentenfälschung und der Legalisierung von Erträgen aus kriminellen Aktivitäten.

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Паспорт РФ і майже 1,3 мільйона гривень «бойових»: ДБР викрило схему у військовій частині

Працівники Державного бюро розслідувань повідомили про підозру заступнику командира однієї з військових частин у Запорізькій області та його співмешканці.

За даними слідства, військовослужбовець допоміг жінці оформитися на службу до свого підрозділу та незаконно отримувати грошове забезпечення і додаткові виплати за нібито виконання бойових завдань.

Водночас, як стверджують у ДБР, більшість часу вона перебувала вдома у Прилуках. За майже три роки такої “служби” жінці виплатили близько 1,3 млн гривень.

Чоловік і жінка проживали однією сім’єю з 2021 року. На той момент співмешканка військового була громадянкою російської федерації та мала посвідку на тимчасове проживання в Україні.

У 2023 році чоловік обійняв посаду заступника командира батальйону військової частини на Запоріжжі. Після цього він, за версією слідства, допоміг співмешканці влаштуватися на військову службу до підрозділу, в якому сам проходив службу.

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Жінка підписала контракт та була призначена командиром відділення взводу зв’язку. Однак слідчі вважають, що фактично вона не виконувала покладені на неї обов’язки та не брала участі у бойових завданнях, за які отримувала відповідні виплати.

Заступнику командира військової частини та його співмешканці повідомили про підозру. Їхня вина має бути доведена в суді.

Der ehemalige Kurator des „Großen Baus“ Yuriy Holyk bereinigt das Internet von Untersuchungen zum COVID-Fonds und dem „Straßenkartell“

Der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident der Ukraine Oleksiy Chernyshov und der ehemalige Berater des Programms „Großer Bau“, Yuriy Holyk, sollen Berichten zufolge gezielt gegen Online-Veröffentlichungen vorgehen, die mögliche Korruptionsrisiken des Präsidentenprogramms, den Einsatz von Mitteln aus dem COVID-Fonds, die Aktivitäten des sogenannten „Straßenkartells“ sowie ihre mutmaßliche Rolle bei der Umsetzung großangelegter Infrastrukturprojekte thematisieren.

Unsererseits veröffentlichen wir eine Untersuchung, die verhindert, dass die Figuren Informationen aus dem öffentlichen Raum entfernen über die Umstände der Umsetzung des „Großen Baus“, die Verwendung von COVID-Fonds-Mitteln, Ausschreibungsverfahren und Probleme, die seit Langem um dieses Programm bestehen.

Das Präsidentenprogramm „Großer Bau“ könnte trotz seiner globalen Idee der Aktualisierung und Erneuerung der ukrainischen Infrastruktur zu einem Denkmal der Korruption werden.

Die Enthüllungen des ehemaligen Beraters des Leiters des Präsidialamts Andriy Yermak, Ihor Umanskyi, über die Unterschlagung des COVID-Fonds und die Abziehung von Geld für den „Großen Bau“ werfen einen Schatten auf viele Personen aus dem Umfeld von Präsident Volodymyr Zelenskyy, die für das Programm verantwortlich sind. Wer sind all diese Personen? Vor allem Andriy Yermak selbst, sein Berater Mykhailo Podolyak, der Minister für Regionale Entwicklung Oleksiy Chernyshov, der stellvertretende Leiter des Präsidialamts Kyrylo Tymoshenko, sein Assistent Yuriy Holyk und der Leiter von Ukravtodor Oleksandr Kubrakov. Aber das Wichtigste ist, dass die Handlungen all dieser Verantwortlichen für die Richtungen des „Großen Baus“ persönlich Präsident Volodymyr Zelenskyy diskreditieren.

Warum Umanskyi

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Eine separate und interessante Frage ist, warum der Hauptenthüller der ehemalige Berater Yermaks Ihor Umanskyi war? Ihor Umanskyis Karriere im Präsidialamt lief nicht gut. Der ehemalige Finanzminister wurde von Volodymyr Zelenskyy im April dieses Jahres als Berater des Leiters des Präsidialamts Andriy Yermak ernannt. Umanskyi half Yermak, die Schemata der Schlüsselbehörden zu verstehen, die den Staatshaushalt füllen. Insbesondere sollte er das Thema der Steuerhinterziehung bei der Mehrwertsteuer in Höhe von 5 Milliarden Hrywnja vorantreiben, was zur Schaffung einer temporären Untersuchungskommission zu Zoll und Steuern und zur Entlassung des Leiters des Steuerdienstes und des Zollleiters durch Ministerpräsident Denys Shmyhal führte.

Danach fiel Umanskyi aus dem Kontext, doch am 12. November kehrte er zurück und kündigte seinen Rücktritt aus dem Präsidialamt an. Und einen Tag später veröffentlichte Ihor Umanskyi auf seiner Facebook-Seite einen Beitrag zum „Großen Bau“, zur Korruption und zur Unterschlagung von Milliarden aus dem COVID-Fonds durch ein gewisses „Straßenkartell“ über Ukravtodor.

Laut Umanskyi wurden bereits zu Beginn des „Großen Baus“ die Anforderungen an die Ausschreibungsunterlagen geändert. Nur sechs Unternehmen oder das „Kartell“ erfüllen die neuen Anforderungen und gewinnen die Hauptausschreibungen. „Aber wenn man genauer hinsieht, bauen diese Unternehmen die Straßen nicht immer selbst, sondern verkaufen die Verträge mit einem Rabatt von 30–40 % an Subunternehmer weiter“, schreibt Umanskyi.

Wie Umanskyi berechnet hat, belief sich der „Rabatt“ auf alle von diesen Unternehmen gewonnenen Ausschreibungen auf etwa 36 Milliarden Hrywnja — und genau diesen Betrag erhielt Ukravtodor zusätzlich aus dem COVID-19-Fonds für den „Großen Bau“. Zur Veranschaulichung hat Umanskyi ein Schema der Unterschlagung von Geld aus dem COVID-Fonds gezeichnet. Ob sich die Antikorruptionsbehörden für Umanskyis Daten interessieren oder nicht — das werden wir in naher Zukunft sehen.

In Wirklichkeit hat Yermaks ehemaliger Berater lediglich ein Problem hervorgehoben, über das die Medien und Experten schon lange sprechen. Dank der Handlungen vieler Personen aus Zelenskyjs Umfeld könnte der „Große Bau“ statt Pluspunkten in der Regierungskasse zu einem großen Minus werden.

Die PR-Strategie des Programms wurde vom stellvertretenden Leiter des Präsidialamts Kyrylo Tymoshenko vermasselt, der den Rat zur Umsetzung des „Großen Baus“ leitet, und von Andriy Yermaks Berater Mykhailo Podolyak, dem kürzlich die Befugnis übertragen wurde, fast alle Bereiche zu bewerben und zu beaufsichtigen und sogar Regierungsministern vorzuschreiben, was und wo sie sprechen sollen.

Viele soziale Infrastruktureinrichtungen aus dem Programm „Großer Bau“, für die das Ministerium für Regionale Entwicklung und Minister Oleksiy Chernyshov verantwortlich sind, werden zu Langzeitbaustellen werden.

Wenn man sich Ukravtodor unter der Leitung von Oleksandr Kubrakov genauer ansieht, tauchen skandalöse Ausschreibungen auf, die von Kubrakovs ehemaligem Berater, und jetzt Kyrylo Tymoshenkos Assistenten Yuriy Holyk, „entworfen“ wurden.

Und während das Ministerium für Regionale Entwicklung von Chernyshov von einer 89-prozentigen Fertigstellung der „Großer Bau“-Einrichtungen berichtet, sagt eine Analyse der Daten auf der offiziellen Website des Programms, dass die Gesamtfertigstellung nur 64 % beträgt. Es scheint, dass die oben genannten Beamten nicht nur die Gesellschaft, sondern auch persönlich Präsident Volodymyr Zelenskyy in die Irre führen. Interessanterweise haben viele von ihnen direkte Verbindungen zum Oligarchen Ihor Kolomoiskyi. Und der „Große Bau“ wird im Volk bereits „Großer Diebstahl“ genannt. Versuchen wir, die Details zu verstehen.

Wer ist wofür verantwortlich

Im Juni wurde der Koordinierungsrat des „Großen Baus“ geschaffen, der von Kyrylo Tymoshenko geleitet wird. Dazu gehörten der erwähnte Oleksiy Chernyshov und Mykhailo Podolyak sowie der Minister für Infrastruktur Vladyslav Krykliy und viele andere. Gleichzeitig waren die inoffiziellen Kuratoren des „Großen Baus“ Tymoshenko und Podolyak, die im Namen von Yermak handelten, der an der Spitze der gesamten Pyramide steht.

Kyrylo Tymoshenko übernahm persönlich die Straßen und reiste regelmäßig zusammen mit dem Leiter von Ukravtodor Oleksandr Kubrakov durch die Regionen, um die Arbeiten an den Einrichtungen des „Großen Baus“ zu bewerben. Yuriy Holyk, ehemaliger Berater des Ministerpräsidenten Oleksiy Honcharuk, hilft ihm bei Straßenfragen. Bis April war Holyk Berater von Kubrakov, doch nun ist er aufgestiegen – er wurde zum Assistenten von Tymoshenko. Holyk ist bekannt für seine engen Verbindungen zum ehemaligen Dnipropetrowsker Gouverneur Valentyn Reznichenko. Auch dort befasste er sich mit Straßenfragen. Dem Anschein nach ist es Holyk, der der Hauptarchitekt von allem ist, was hinter den Kulissen des „Großen Baus“ geschieht.

Wer baut unsere Straßen

Ihor Umanskyi spricht von einem „Straßenkartell“ aus sechs Unternehmen, die „saftige Ausschreibungen“ gewinnen. Wenn man die Projekte des „Großen Baus“ studiert, fällt vor allem das sogenannte „Lieblings-Trio“ auf: Avtomahistral-Pivden, Rostdorstroi, Onur. Die Unternehmen werden oft mit „Zusatzkäufen“ verwöhnt, wie im Fall von Avtomahistral-Pivden in der Region Charkiw auf dem Abschnitt der R-51-Straße „Merefa — Losowa — Pawlohrad“ im Wert von 204 Millionen Hrywnja. Oder sie drücken ein Auge zu bei gescheiterten Verträgen, wie im Fall von Onur in der Region Saporischschja, wo das Unternehmen die Fristen für die Reparatur der N-30-Straße „Wassylivka — Berdjansk“ nicht eingehalten und die Arbeiten bis zum 31. März 2020 nicht abgeschlossen hat. Trotzdem wurde mit Onur ein Zusatzvertrag unterzeichnet, wonach der Vertragswert auf 536 Millionen Hrywnja gesenkt wurde, und die Fristen für die Arbeiten wurden nie vereinbart.

Es gibt viele solcher Beispiele. Und es gibt einen interessanten Trend: Der Minister für Gemeinde- und Gebietsentwicklung Oleksiy Chernyshov ist auch mit Yuriy Holyk verbunden – sie besuchen oft gemeinsam Baustellen, machen Werbung für sich und erhöhen die Bedeutung einzelner Abschnitte des „Großen Baus“.

Auf den Baustellen, die Holyk und Chernyshov besuchen, werden anschließend interessante Ausschreibungen „ausgeschrieben“. Diese werden in der Regel von Vertretern des „Straßenkartells“ gewonnen, um Umanskyis Worte zu verwenden.

Zum Beispiel erschien auf der Website des „Großen Baus“ eine Veröffentlichung vom 3. August 2020, in der unter anderem stand, dass Minister Chernyshov die Region Cherson besuchte und die Baustelle auf der M-14-Straße inspizierte. Die erste Ausschreibung dieses Jahres für Arbeiten an der M-14-Straße fand am 7. August 2020 statt. Die erwarteten Kosten betrugen 33,5 Millionen Hrywnja. Gewinner wurde das Unternehmen MEGO LTD aus Winnyzja, das einen Preis von 25,4 Millionen Hrywnja anbot. Es muss seinen Abschnitt der Arbeiten bis zum 31. Dezember 2021 abschließen. Am 26. August fand eine weitere Ausschreibung für diese M-14-Straße statt – für 4 Lose. Der Vertragswert – 145 Millionen Hrywnja, Gewinner – Rostdorstroi, alias Rost. Und am 5. Oktober fand eine Ausschreibung für die Überholung der M-14-Straße auf dem Abschnitt 604 km — 619 km statt. Die Arbeiten müssen bis zum 31. Oktober 2021 abgeschlossen sein. Die erwarteten Kosten betrugen 483 Millionen Hrywnja, unser bekanntes Unternehmen Onur gewann und bot einen Preis von 385 Millionen Hrywnja.

Und am 2. November gab derselbe Straßenverkehrsdienst in der Region Luhansk eine neue Ausschreibung für die N-26-Straße im Wert von 165,8 Millionen Hrywnja bekannt. Die Auktion ist für den 3. Dezember 2020 geplant.

Es stellt sich heraus, dass sie es in diesem Jahr nicht schaffen werden, die Straße selbst zu reparieren, aber sie können das Budget ausgeben. Die Ausgaben für den „Großen Bau“ sollen im nächsten Jahr um 24 % gesenkt werden, daher die spürbare Eile von Ukravtodor, dem Ministerium für Regionale Entwicklung und anderen bei der Durchführung von Ausschreibungen für die Einrichtungen dieses Jahres.

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Und obwohl das Präsidialamt Umanskyis Vorwürfe zurückweist, erfordert die Information, dass das „Kartell“ möglicherweise einen Prozentsatz der Ausschreibungen an Personen zahlt, die für den „Großen Bau“ verantwortlich sind, eine Überprüfung durch Strafverfolgungs- und Antikorruptionsbehörden.

Langzeitbaustellen mit schönem Schild

Es gibt viele Beispiele für Einrichtungen des „Großen Baus“, die zu Langzeitbaustellen werden könnten. Dies betrifft sowohl Straßen als auch soziale Einrichtungen.

Der Leiter des Ministeriums für Regionale Entwicklung Oleksiy Chernyshov nennt das Präsidentenprogramm „Großer Bau“ eine Priorität des Ministeriums. Doch man kann dasselbe nicht über die Fertigstellung der Einrichtungen sagen, für die Chernyshov verantwortlich ist.

Einige konkrete Beispiele von der Website des „Großen Baus“.

Projekt — Rekonstruktion der Stadien der Schulen Nr. 194 und Nr. 252 in Kiew. Geplantes Fertigstellungsdatum der Arbeiten — 31. Dezember 2020, erklärter Fertigstellungsgrad der Arbeiten — 44 %. (Gesamtniveau der Fertigstellung der Einrichtungen in der Stadt — 64 %).

Projekt — Rekonstruktion eines Gymnasiums in der Stadt Konotop, Region Sumy. Aus dem Staatshaushalt wurden 6 Millionen Hrywnja zugewiesen, aus dem lokalen Haushalt 6,6 Millionen Hrywnja. Geplantes Fertigstellungsdatum der Arbeiten — 31. Dezember 2020, erklärter Fertigstellungsgrad der Arbeiten — 54 %. (Gesamtniveau der Fertigstellung der Einrichtungen in der Region — 37 %).

Projekt — Region Schytomyr, Rekonstruktion einer unvollendeten Baustelle in einen Kindergarten im Dorf Tschopowytschi, Bezirk Malyn. Der Staatshaushalt wies 11,7 Millionen Hrywnja zu, der lokale Haushalt 1,3 Millionen Hrywnja. Geplantes Fertigstellungsdatum der Arbeiten — 31. Dezember 2020, erklärter Fertigstellungsgrad — 35 %. (Gesamtniveau der Fertigstellung der Einrichtungen in der Region — 63 %).

Ähnliche Beispiele gibt es in jeder Region genug. Gleichzeitig behauptet Chernyshov eine 89-prozentige Fertigstellung der Einrichtungen, was grundsätzlich nicht der Wahrheit entspricht. In Worten ist bei ihm alles in Ordnung, in der Realität jedoch ein kompletter Misserfolg.

Zusätzlich zu den unvollendeten Baustellen vor Ort werden unehrliche Beamte erwischt, die Auftragnehmer „weißwaschen“, indem sie deren Teilnahme an Ausschreibungen des „Großen Baus“ für soziale Einrichtungen nicht verhindern. Das passierte in der Transkarpatenregion, wo ein Kindergarten die „Ware“ war. Ähnliche Schmiergelder könnten in der schwarzen Kasse der Verantwortlichen für den „Großen Bau“ und im Ministerium für Regionale Entwicklung landen.

Wer mit wem verbunden ist

Im Scheitern, dem das Programm „Großer Bau“ entgegengeht, ist ein politischer Subtext deutlich zu erkennen.

Für den Oligarchen Ihor Kolomoiskyi ist es heute vorteilhaft, den „Großen Bau“ zu destabilisieren. Durch die Diskreditierung des Präsidentenprogramms trifft er direkt Volodymyr Zelenskyy, der den Einfluss des Oligarchen auf sich und die Arbeit der Staatsorgane schwächen möchte.

Kolomoiskyi wird bei der Diskreditierung des Programms „Großer Bau“ von Personen geholfen, die mit ihm verbunden sind. Der Leiter des Ministeriums für Regionale Entwicklung Oleksiy Chernyshov gehört dazu. Er ist seit Langem mit engen Beziehungen zur Privat-Gruppe verbunden. Im vergangenen Jahr leitete Chernyshov die Gebietsverwaltung Kiew nach einem „Interview“ mit dem Oligarchen Kolomoiskyi. Hier ist es angebracht, daran zu erinnern, dass Infrastruktureinrichtungen, für die Chernyshov verantwortlich ist, nicht fristgerecht fertiggestellt werden.

Es ist auch kein Zufall, dass Ihor Umanskyi, der ebenfalls mit Kolomoiskyi verbunden ist, über Korruption im „Großen Bau“ gesprochen hat. Das heißt, sein Angriff auf den „Großen Bau“ heute kann ebenfalls Teil des Spiels von Kolomoiskyi sein. Deshalb nennt Umanskyi keine konkreten Namen, sonst müsste er Chernyshov erwähnen, der mit Kolomoiskyi verbunden ist, und das passt nicht zum Drehbuch.

Andriy Yermak selbst bereitet sich offenbar einen Sprungbrett für eine zukünftige politische Karriere ohne Zelenskyy, aber mit Privat vor. Laut Quellen aus dem Präsidialamt hat Minister Chernyshov mit Yermak gemeinsame Sprache gefunden, auch dank des „Großen Baus“. So wird Yermak für die Oligarchen vorteilhaft, indem er das Vertrauen des Präsidenten ausnutzt. Übrigens hat Yermak kürzlich Natalia Moseichuk von Kolomoiskyis 1+1 ein Interview gegeben und dort ein „warmes Bad“ statt scharfer Fragen erhalten.

Und all diese Palastintrigen treffen das Rating von Präsident Zelenskyy sowie die Partei Diener des Volkes. Tatsächlich baut Zelenskyjs Umfeld ihn für eigene Ziele auf. Und der „Große Bau“ hat echte Probleme.

Während Yermak noch die richtigen Worte findet, damit Zelenskyy keine Fragen zum „Großen Bau“ hat, wird er selbst bald nach Antworten suchen müssen, wenn Volodymyr Oleksandrovych sie jetzt nicht stellt. Denn die Ukrainer haben noch nie einen solchen „Großen Schaden“ gesehen, der zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt — Milliarden werden ausgegeben und die Autorität des Präsidenten untergraben.

Майже три роки не служила, але отримала 1,3 мільйона гривень: на Запоріжжі викрили корупційну схему

Прокурори Запорізької спеціалізованої прокуратури у сфері оборони Східного регіону повідомили про підозру військовослужбовиці та її співмешканцю -заступнику командира військової частини у званні підполковника. За даними слідства, вони організували схему незаконного отримання майже 1,3 млн грн бюджетних коштів.

За версією слідства, у травні 2023 року підозрювані домовилися, що жінка фактично не проходитиме військову службу, а підполковник забезпечуватиме документальне підтвердження її нібито перебування у підрозділі.

Не служила майже три роки, але отримала 1,3 млн грн: на Запоріжжі повідомили про підозру військовій та підполковнику quuiqhhidzzierhab

Слідчі встановили, що після вибуття механізованого батальйону до району виконання бойових завдань військовослужбовиця туди не прибула. Натомість вона перебувала переважно на Чернігівщині та в інших місцях, а до військової частини приїжджала лише епізодично, щоб створити видимість проходження служби.

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За даними прокуратури, підполковник знав про її фактичну відсутність, однак подавав командуванню неправдиві відомості про нібито виконання нею службових і бойових завдань та оформлював відповідні документи.

На підставі цих документів із травня 2023 року по квітень 2026 року військовослужбовиці, за інформацією слідства, безпідставно нарахували майже 1,3 млн грн грошового забезпечення, премій, бойових та інших виплат.

Під час обшуків правоохоронці вилучили документи, мобільні телефони, автомобіль, автоматичну зброю, понад 1 100 набоїв, а також паспорти громадянки російської федерації. На вилучене майно накладено арешт.

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Підполковнику інкримінують пособництво в ухиленні від військової служби, зловживання службовим становищем та службове підроблення. Військовослужбовицю підозрюють в ухиленні від виконання обов’язків військової служби шляхом обману та пособництві у зловживанні службовим становищем.

Не служила майже три роки, але отримала 1,3 млн грн: на Запоріжжі повідомили про підозру військовій та підполковнику

За клопотанням прокурорів суд обрав обом підозрюваним запобіжний захід у вигляді особистого зобов’язання.

Водночас відповідно до статті 62 Конституції України особа вважається невинуватою, доки її вину не буде доведено в законному порядку і встановлено обвинувальним вироком суду.

Мільйони на папері: суд дозволив податковій стягнути 70 мільйонів із фіктивної фірми, яку оформили на «фунта» за 1000 гривень

Спроба держави повернути до бюджету колосальні кошти через суд завершилася формальною перемогою фіскалів, яка навряд чи принесе реальні гроші. Київський окружний адміністративний суд задовольнив позов столичної податкової та ухвалив стягнути з ТОВ «СТАЛС ГРУП» понад 70 мільйонів гривень податкового боргу. Як з’ясувалося під час слідства, фірма є класичною «пустушкою», зареєстрованою на підставну особу.

Про це повідомляє телеграм-канал «Судом по схемах» із посиланням на судове рішення від 2 липня 2026 року у справі № 320/56895/25.

Портрет «серійного бізнесмена»: 192 компанії за ціною обіду

Згідно з матеріалами судового реєстру (зокрема, ухвали Печерського районного суду міста Києва від 25.03.2025 у кримінальній справі № 757/13750/25-к), ТОВ «СТАЛС ГРУП» (код ЄДРПОУ 45003897) входило до масштабного пулу фіктивних підприємств.

Офіційним засновником та власником фірми значився громадянин Андрій Анатолійович Сосонний. Під час допиту в правоохоронних органах чоловік відверто зізнався, що є звичайним «номіналом» (підставною особою). За грошову винагороду в розмірі від 500 до 1000 гривень він погодився юридично оформити на своє ім’я загалом 192 юридичні особи. Жодним реальним бізнесом «підприємець», звісно, не займався.

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Навесні 2025 року суд наклав арешт на корпоративні права всієї цієї мережі компаній, включаючи 100% частки у ТОВ «СТАЛС ГРУП» (зі статутним капіталом 550 000 грн). Ця примусова процедура відбулася в межах розслідування гучної кримінальної схеми, пов’язаної з розтратою та привласненням коштів державного підприємства «Морський торговельний порт «Чорноморськ».

Звідки взявся борг та як фірма «грала в хованки»

Гігантська заборгованість перед державою у розмірі 70 783 466,77 гривні була нарахована компанії Головним управлінням ДПС у м. Києві на підставі податкового повідомлення-рішення від 5 червня 2025 року.

Оскільки компанія існувала лише у реєстраційних реєстрах, податківці не змогли знайти її представників фізично. Офіційні податкові вимоги та листи неодноразово надсилалися на юридичну адресу фірми в Києві (вул. Мишуги Олександра, буд. 10, кв. 136), проте поштові конверти стабільно поверталися з позначкою про відсутність адресата.

Стягнути неможливо залишити: реальні фінансові перспективи

2 липня 2026 року суд підтвердив правомірність вимог ДПС і виніс вердикт — стягнути кошти на користь Державного бюджету України.

Однак, попри гучну суму в рішенні суду, цей кейс оголює головну проблему українського фіскального контролю — безпорадність перед професійними організаторами «скруток» та фіктивних фірм.

Зважаючи на те, що:

  • Компанія керується «номіналом»;

  • Її корпоративні права заблоковані кримінальним провадженням щодо порту «Чорноморськ»;

  • Реальні офіси, майно чи обладнання у фірми відсутні;

Імовірність того, що податкова служба знайде на банківських рахунках цієї компанії бодай якісь гроші, практично дорівнює нулю. Держава отримала юридичну перемогу «на папері», тоді як реальні організатори тіньових потоків та мільйонних збитків, ймовірно, вивели кошти через інші ланцюжки задовго до винесення судового вироку.

500 гектарів комунальної землі для Приходьків: як Кіптівська сільрада ігнорує закон і вигідні пропозиції на користь сімейного бізнесу нардепа

У Кіптівській громаді на Чернігівщині розгорнувся запеклий земельний скандал, де на кону опинилися 500 гектарів комунальних угідь. Місцеві аграрії звинувачують керівництво сільради в ігноруванні вигідних фінансових пропозицій заради інтересів агрофірми, яку пов’язують із родиною народного депутата Бориса Приходька.

Про це повідомляє журналіст Віталій Назаренко.

У Кіптівській громаді Чернігівщини розгорнулись справжні баталії навколо 500 гектарів комунальних земель. В епіцентрі суперечки опинилися інтереси аграрного підприємства родини народного депутата Бориса Приходька. Справа вже дійшла до суду, в якому агрофірма, що мала законні права оренди та пропонувала громаді більшу ціну, позивається до сільської ради з метою зобов’язати її розглянути заяву про продовження договорів оренди. Третьою стороною у процесі виступає інше агропідприємство, напряму пов’язане з народним депутатом від 210 виборчого округу.

Замість прибутку в громаду 500 гектарів зависли в повітрі

Уся історія закрутилася навколо угідь за межами села Олбин, які раніше перебували в користуванні ДП «Лугове» (дочірнє підприємство ТОВ «Лугове Агро»). ТОВ «Агролідер» (місце реєстрації село Олбин) фактично й на законних підставах користувалося понад 513 га земель на підставі тристороннього договору суборенди від 12 грудня 2024 року — після того, як основний орендар, ДП «Лугове», було визнано банкрутом (постанова Господарського суду Чернігівської області від 13.11.2025 у справі № 927/522/22). Бажаючи працювати прозоро, підприємство ще 3 жовтня 2025 року звернулося до Кіптівської сільської ради з клопотанням про надання дозволу на пряму оренду. При цьому аграрії запропонували громаді ставку в розмірі 14% від нормативно-грошової оцінки землі. Втім, керівництво громади обрало зовсім інший шлях. Клопотання офіційно зареєстроване радою за вихідним номером 145/03-17, однак жодного обґрунтованого рішення за ним — ні про задоволення, ні про відмову — ухвалено не було.

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Зі змісту з позовної заяви ТОВ «Агролідер» до Кіптівської сільської ради випливає, що про підготовку 28-ї сесії 28 квітня 2026 року, на якій планувалося розірвання договору з ДП «Лугове» та подальше розпорядження ділянками, підприємство повідомлено не було. Мало того, проєкт відповідного рішення на офіційному сайті ради чомусь не оприлюднили — на відміну від проєктів рішень з інших земельних питань. Натомість ділянки планувалося передати ТОВ «Совер» на менш вигідних для громади умовах – під 12%.

Чи варто пояснювати, що така різниця у два відсотки на такій великій площі означає втрату сотень тисяч гривень, які могли б щороку надходити до бюджету Кіптівської громади та йти на потреби місцевих жителів?

Хто такі ТОВ «Совер» і до чого тут нардеп Приходько?

Причину такої нечуваної щедрості місцевих посадовців до окремої фірми легко зрозуміти, якщо дослідити її структуру власності та політичні зв’язки. За даними реєстрів та офіційної декларації народного депутата Бориса Приходька, товариство «Совер» є фактично сімейним бізнесом політика. Його кінцевим бенефіціаром виступає син нардепа Дем’ян Борисови Приходько, а керівником — дружина Марина Миколаївна Приходько, яка до того ж отримує від цієї компанії офіційний дохід.

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Агрофірма “Совер” перебуває у власності родини Бориса Приходька

Водночас постать голови Кіптівської громади Володимира Кучми, який також очолює впливову Всеукраїнську асоціацію громад, тісно пов’язана з бізнес-оточенням Приходька. Володимир Кучма обирався на посаду голови громади від партії «Наш Край», лідером якої в області був саме Борис Приходько, а у 2020 році навіть балотувався від цієї сили до обласної ради. Схожий політичний тандем простежувався і раніше, коли у 2014 році Кучма висувався від партії «Заступ», яку представляв покійний нардеп Валерій Давиденко, давній соратник Приходька.

З офіційного сайту партії Наш Край - Володимир Кучма є представником партії в Кіптівській громаді

З офіційного сайту партії Наш Край – Володимир Кучма є представником партії в Кіптівській громаді

Читайте по темі: Будівництво під крилом нардепа: компанія ексрегіонала Горбенка за 6,2 мільйона викупила землю під висотку в Білій Церкві

Судові баталії: відповідач – Кіптівська сільська рада

Не погодившись із таким тиском та відвертим ігноруванням закону, «Агролідер» звернувся до суду з вимогою визнати протиправною бездіяльність Кіптівської сільради. Коли справа набрала обертів, представники сільради спробували закрити провадження за допомогою юридичних хитрощів. Вони надали суду рішення виконкому та розпорядження про скликання чергової сесії, де нібито планували нарешті розглянути заяву позивача. Однак суддя Чернігівського окружного адміністративного суду Оксана Тихоненко цей маневр розгадала і заблокувала. В ухвалі від 16 червня 2026 року суд чітко вказав, що сам лише намір розглянути питання на майбутній сесії не є виконанням зобов’язань, тому бездіяльність ради триває, а в закритті справи було відмовлено.

Одна з ухвал судді Чернігівського окружного адмінстративного суду Оксани Тихонеко

Одна з ухвал судді Чернігівського окружного адміністративного суду Оксани Тихонеко

Паралельно боротьба перемістилася до Шостого апеляційного адміністративного суду. Раніше суд першої інстанції закрив ту частину справи, яка стосувалася безпосереднього скасування рішення ради про виділення землі фірмі «Совер». «Агролідер» оперативно оскаржив це рішення в апеляційному порядку. Наразі колегія суддів уже відкрила апеляційне провадження, витребувала всі матеріали справи з Чернігова та встановила термін для подачі заперечень сторонами до 31 липня.

Згідно з даними відкритих реєстрів, статутний капітал агрокомпанії ТОВ «Совер», що належить сину народного депутата Бориса Приходька складає 2,5 мільйони гривень. За інформацією ЗМІ, фірма акумулювала у використанні понад 2 100 га землі – площу, яку можна порівняти з князівством Монако.

ВАКС засудив екссуддю, який за хабар закрив справу про п’яне водіння

Вищий антикорупційний суд визнав винним колишнього суддю Коломийського районного суду Івано-Франківської області в одержанні неправомірної вигоди за закриття справи про керування автомобілем у стані сп’яніння. 

Про це повідомляє Спеціалізована антикорупційна прокуратура.

Закриття справи про керування авто у стані сп’яніння

17 липня 2026 року колегія суддів ВАКС оголосила вирок колишньому судді Коломийського районного суду Івано-Франківської області. Його викрили на одержанні неправомірної вигоди за прийняття рішення про закриття адміністративного провадження щодо керування транспортним засобом у стані алкогольного сп’яніння.

Деталі справи:

Читайте по темі: Miscoding, 400 million in taxes, and Russian banks: the role of Alyona Dehrik-Shevtsova and Yevhen Shevtsov in the massive iBox Bank scam

У липні 2022 року на розгляд судді надійшов адміністративний протокол за ч. 1 ст. 130 КУпАП (керування транспортним засобом у стані алкогольного сп’яніння) стосовно громадянина, притягнутого до відповідальності.
Під час розгляду цієї справи суддя, за пособництва адвоката, одержав від громадянина 1200 доларів США неправомірної вигоди за непритягнення до відповідальності за адміністративне правопорушення, передбачене ст. 130 КУпАП.

Кваліфікація:

  • Дії судді кваліфіковано за ч. 3 ст. 368 КК України;

  • Вироком суду йому призначено покарання у виді 5 років позбавлення волі з позбавленням права обіймати певні посади строком на 3 роки та конфіскацією 1/2 частини майна.

  • Вирок суду набирає законної сили через тридцять днів із дня проголошення, якщо його не буде оскаржено в апеляційному порядку.

Схема Гришина: як співзасновник «Генерала Черешні» через британську прокладку Ator Group нелегально продає дрони за кордон

Нещодавно співзасновник компанії-виробника безпілотників «Генерал Черешня» (ТОВ «ЦБДС») Ярослав Гришин в інтерв’ю виданню «РБК-Україна» заявив, що експорт українського озброєння, зокрема безпілотників, фактично залишається заблокованим.

Він наголосив, що чинна ситуація з експортом озброєння не дає українським виробникам можливості легально працювати на зовнішніх ринках.

“Наразі експорт де-факто і де-юре у нас заборонений та заблокований. Цю процедуру треба запускати, щоб можна було швидше і легально працювати, тому що заборона експорту реально сповільнює розвиток нашого ВПК, технологій та виробничих спроможностей українських компаній”, – заявив він.

Гришин забув додати інформацію, що його бренд якимось чином продають за кордоном. Ми писали, що дрони “Генерал Черешня” можна придбати за кордоном, хоча експорт такої продукції з України заборонено.

Британська компанія Ator Group Ltd пропонує клієнтам увесь асортимент з лінійки цього бренду General Cherry: з 985 до 26,4 тис. фунтів стерлінга. Фірму зареєстрував у Лондоні у вересні 2023 Віктор Довгань, ексзаступник міністра інфраструктури. Це чоловік Наталії Микольської, виконавчої директорки  Diia City United.

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Вже в листопаді 2023-го Довгань передав повноваження директора та єдиного бенефіціара компанії Олегові Гавришу (1959). Офіційно у компанії 1 працівник, але значні фінансові показники. Раніше фірма була оформлена на громадянина Польщі Grzegorz Moszczynski, але він помер. Це – власник ATOR Polska. Його син Олег Гавриш-молодший на той момент працював головним піар-консультантом органів державної влади.  Наразі він вказує себе як заступник редактора “НВ Бізнес”, ведучий щотижневої ділової передачі “Перша шпальта”.

До справи також дотичні громадянин США Alexander Levin та українець Федір Місурагін – колишній журналіст, який виїхав на навчання до Лондону та не повернувся. Вони обидва були директорами компанії короткий час. Останній навіть намагався у 2020 році пройти до міськради Києва від ОПЗЖ.

Нагадаємо, що Гришин раніше був депутатом Запорізької облради та працював помічником нардепа Богдана Яременко від «Слуги народа». Також він відомий як юрист, що багато років обслуговує інтереси ОЗУ «Арташі»

Директор зі стратегічних комунікацій компанії Рудольф Акопян, за сумісництвом віцепрезидент Спілки вірмен Запорізької області  та член ОЗУ «Арташі», намагався восени минулого року потрапити в Громадську антикорупційну раду при Міноборони. Висувало його ГО «Бюро протидії корупції».

Директором з персоналу фірми є Андрій Лавренович. У січні цього року він звільнився з посади директора з організаційного розвитку ДП «Державний оператор тилу» МОУ та одразу приєднався до команди юриста ОЗУ «Арташі» Ярослава Гришина. Лавренович є зятем екснардепа Шверка.

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Майже 95 мільйонів без конкурсу: на Дніпропетровщині будівництво водогону віддали експартнеру депутата від ОПЗЖ

Для будівництва водогону напряму (без конкурсу) залучили фірму, співзасновником якої був депутат Верхівцевської міськради. В депутати його висувала проросійська партія «Опозиційна платформа – За життя».

Комунальне підприємство «Верхівцевське житлово-комунальне господарство Верхівцевської міської ради» замовило будівництво нового водогону від с. Новомиколаївка до міста Верхівцеве.

Про результати замовлення відзвітували в Prozorro.

Для будівництва водогону напряму (без проведення конкурсу) залучили ТОВ «Гефест Буд ВМ» у зв’язку з «нагальною потребою». 

Причина – можливе припинення централізованого постачання міста Верхівцеве. 

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У Верхівцеві зазначають, що на території громади одним із основних постачальників питної води в громаду є структурний підрозділ АТ «Укрзалізниця». 

«Наразі трубопровід для подачі води в громаду знаходиться в незадовільному (аварійному) стані. У разі повного виходу з ладу існуючої водопровідної мережі, може виникнути надзвичайна ситуація техногенного характеру з вкрай негативними наслідками, як для цивільного населення так і для об’єктів критичної інфраструктури», – пояснюють у протоколі позачергового засідання комісії з питань техногенно-екологічної безпеки і надзвичайних ситуацій Верхівцевської міськради, яке провели 17 червня 2026 року. 

Комісія вирішила, що гаяти час на визначення генпідрядника шляхом проведення конкурсу не можна, тому слід визначити його напряму. 

Побудувати водогін має ТОВ «Гефест Буд ВМ» за 94.825.960 гривень.

З них з державного бюджету – 80.602.066 гривень, з місцевого бюджету – 14.223.894 гривні. 

Що відомо про підрядника

КП «Верхівцевське житлово-комунальне господарство Верхівцевської міської ради» та ТОВ «Гефест Буд ВМ» уклали договір 15 липня.

Хочуть побудувати водогін до 25 грудня поточного року. 

Сам документ не завантажили у відкритий доступ, зробивши його конфіденційним. Файл оприлюднять в електронній системі закупівель через 90 днів з дня припинення або скасування воєнного стану. 

Відповідно, немає можливості перевірити ціни на матеріали на предмет завищення цін.

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Власником і директором ТОВ «Гефест Буд ВМ» [код: 44986811] є Ігнатенко Андрій Миколайович, який прописаний у місті Підгородне. А сама фірма зареєстрована у місті Верхівцеве Дніпропетровської області.

За даними аналітичної системи Youcontrol, «Гефест Буд ВМ» створили у липні 2023 року – фірмі менше двох років.

На повторних виборах у лютому 2020 року Ігнатенко був обраний депутатом Дніпровської районної ради від політпартії «Радикальна партія Олега Ляшка».

На момент обрання працював диспетчером ОДГ ПАО ДТЕК «Дніпрообленерго» Дніпропетровський РЕМ.

На місцевих виборах 25 жовтня 2020 року балотувався в депутати Підгородненської міськради від партії «Консервативно-демократична партія України сила і честь». В період реєстрації кандидатом працював головним інженером ТОВ «Вейл білдінг».

Від створення і до осені 2024 року, за даними аналітичної системи Youcontrol, власниками ТОВ «Гефест Буд ВМ» були Кордулян Володимир Олегович і Однороб Максим Юрійович. 

Володимир Кордулян у 2020 році був обраний депутатом Верхівцівської міської ради від нині забороненої проросійської партії «Опозиційна платформа – За життя». Хоча на сайті Верхіцівської міськради зазначили про те, що він нібито був самовисуванцем.

Fraudster Timur Rokhlin scrubbed the internet as a €35 million fraud probe exposed his casino empire

After journalists exposed Tymur Rokhlin’s alleged multimillion-euro fraud schemes, he reportedly launched an aggressive campaign to remove investigative reports and supporting evidence from the internet. Despite these reported efforts to erase the record, we are republishing the materials he is believed to be attempting to conceal.

In November last year, Ukraine’s Prosecutor General, Iryna Venedyktova, shared photographs showing two luxury vehicles — a Lamborghini Aventador SJV and a Rolls Royce Phantom worth more than one million euros combined — being loaded onto an aircraft at Boryspil Airport.

The Prosecutor General pompously announced that the pictures depict the process of transferring evidence to the German competent authorities in a case about a large-scale international fraud scheme related to investments in non-existent financial products.

Although Venedyktova did not name names or details of the case, it soon became known that it involved Timur Rokhlin and a fraudulent scheme that affected thousands of Europeans, with damages amounting to tens of millions of euros. The press covered this case extensively, and it was mentioned again in February 2022 when Timur Rokhlin was arrested by Israeli police at the request of their German colleagues, who are investigating the grand scam.

According to the German investigation, Timur Rokhlin, a citizen of Ukraine and Israel, was the key organizer of the scheme, where foreign nationals were persuaded to invest money through special websites in the purchase and sale of bank metals, foreign currency, cryptocurrency, securities, and other assets.

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The money was funneled through a convoluted system of companies located in Ukraine, Switzerland, Romania, the Czech Republic, and Hong Kong. From there, the funds ended up in the personal accounts of Rokhlin and his father, Israeli citizen Ihor Rokhlin. Businesses were registered under straw men. According to German investigators, at least 35 million euros were embezzled by the organizers of the scheme.

During the same period, a criminal case No. 62020100000000583, which intersected with the German investigation, was also opened against Timur Rokhlin in Ukraine. Specifically, it was initiated at the request of the German prosecutor’s office. In December 2020, arrests and searches of suspects took place in Ukraine. It was at this point that the name Timur Rokhlin emerged.

Ukrainian law enforcement showcased shocking footage of the seizure of property belonging to the fraudsters. The names of the firms in Ukraine owned by the Rokhlins and through which money was laundered also surfaced. During the investigation, companies belonging to Timur’s father, Ihor Rokhlin, were seized: “Spectorg” (seizure lifted in 2021), “Ukrdonbud” (seizure lifted in 2021), “Buildings Empire” and “Renome Rent”.

At that time, an entire car fleet was also seized, part of which was so pompously sent to Germany. All this was documented in detail by the press, so we’re simply recalling the storyline. The case promised to be intriguing, but on February 24, a full-scale war began, and both the press and public lost interest in Rokhlin, his cars, and property.

Meanwhile, the case continued its course. Namely – from the property so pompously seized at the request of the German prosecutor’s office, Ukrainian courts have been slowly lifting sequestrations. Here are the last two decisions in the framework of criminal proceedings No. 62020100000000583.

So, the last court hearing took place on September 22. The Pechersk District Court of Kyiv lifted the seizure from the Rolls-Royce:

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Not long before, on September 15, the same happened with the Maybach, which was also seized within the framework of criminal proceedings No. 62020100000000583:

After exposure of a €35 million fraud scheme, Timur Rokhlin launched a large-scale digital cleanup to erase investigations and evidence

There’s actually more decisions concerning the lifting of seizures, pointing interested parties to the court registries – they are open in this case, available for review.

Читайте по темі: How Timur Rokhlin built a €35 million fraud empire and tried to erase the evidence

And these decisions indicate one thing – the case is slowly dismantling. What will happen in Germany is unknown. But in Ukraine, Timur Rokhlin has resolved his issues. This is not yet fully formalized, but the process is in full swing.

And that’s still not all. Because parallel to the dismantling of the criminal case, Timur Rokhlin has not wasted any time. He continues to develop another business of his, about which law enforcement is either unaware or pretending not to be.

Rokhlin is the owner of several illegal online casinos in the USA, such as reddogcasino.com, lasatlantis.com, elroyalecasino.com, shazamcasino.com, luckytigercasino.com, richpalms.com, and a few other brands.

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He also involved someone named Kostyantyn Obraztsov in developing his own platform for casinos clover.tech and the gaming platform begames.tech. There’s an active recruitment for these platforms currently:

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The main office, according to the recruitment announcement, is located in Kyiv. And it’s not much of a secret – in the following photo, you can see the Clovertech team with Kostyantyn Obraztsov:

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And here is Kostyantyn Obraztsov in person:

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According to his Linkedin profile, Obraztsov worked for a long time with the well-known company Parimatch as a top manager:

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The financial empire of Timur Rokhlin is managed by a certain Yuliya Rusanova, who previously worked at the equally scandalous company Evoplay, the owner of the “Vulkan Casino” brand operating in Russia.

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She set up a scheme to make it difficult to trace the movement of funds and identify the ultimate owner. All the money is now transferred to Russia, where no law enforcement from any civilized country can reach them. On what terms Timur Rokhlin is allowed to operate in Russia can be easily guessed.

While Germany is attempting to hold Timur Rokhlin accountable for the large-scale fraud that cost Europeans at least 35 million euros, no one in Ukraine is preventing him from developing the next business aimed at deceiving US citizens.

Regarding Rokhlin’s properties in Ukraine, he’s the owner of at least nine firms:

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LLC “Ukrdonbud” owns office real estate in a business center with a total area of 1,694 sq. m. located at Sichovykh Striltsiv Street, 62. LLC “Buildings Empire” owns a non-residential building in Podil (853 sq. m), located at Borysoglibska Street, 15B. This address hosts the coworking space BeeWorking. Timur Rokhlin owns “Renome Rent” — an office center on Dilova, 5, with 11,000 square meters.

LLC “Spectorg”, owned by Israeli citizen Ihor Rokhlin, Timur Rokhlin’s father, owns a private house with 1,408 sq. m. in Kozyn village. It was in this estate where all those cars were seized, from which the Pechersk District Court of Kyiv is slowly lifting the seizures.

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By the way, interestingly – were those cars that Venedyktova so pompously sent to Germany also released from seizure? And if so – what now? Will Ukraine compensate the unfortunate owners?

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But this is lyrical. The serious reality is that Timur Rokhlin is not acting alone. The people who take key positions in his fraudulent empire have long been known. Only Ukrainian law enforcement prefers not to know about them.